Squash als Functional Fitness

Nadine Klenke —  25. September 2013

Mein persönliches Hobby ist Squash spielen. Bevor ich meinen Schläger für fast 20 Jahre in den Keller verbannte, war ich aktive Squash Bundesliga Spielerin. Im Mai 2103 kam dann das Verlangen zu spielen zurück und seitdem kämpfe ich wieder im Court. Die ersten Schritte sind nicht so leicht wie gedacht – die Technik ist noch da, aber die Ausdauer, die Spielpraxis und der Spielwitz fehlen. Mitunter ist das etwas frustrierend, aber aufgeben ist nichts für mich und ich habe im Squash Spiel noch etwas anderes entdeckt.

Was haben Squash und Functional Fitness miteinander zu tun?

Squash spielen gibt mir für den Fitnessbereich einen neuen Ansatz: Functional Fitness.

Was verbirgt sich hinter dem Sporttrend, der aus den USA rüber geschwappt ist?

Die Bewegungsabläufen des Functional Fitness verbinden drei große Pluspunkte für Sportler, aber auch für Anfänger:

  1. sie sind einfach aufgebaut; dabei sehr flexibel einsetzbar
  2. sie erfordern wenig technische Hilfsmittel (keine Zusatzkosten)
  3. sie erlauben allgemeines und gezieltes Training (etwa durch bestimmte Sportarten)

Beim Squash beispielsweise wird in einer kurzen Zeit der ganze Körper beansprucht und verbrennt in 60 Minuten gut 600 Kalorien. Da der Ball sehr schnell wird, ist eine hohe Konzentration und Ausdauer gefragt. Durch zahlreiche Sprints wird gerade die Bein- und Pomuskulatur extrem beansprucht. Durch den Schwung des Schlägers werden zusätzlich die Muskeln in den Armen und Schultern gefordert.

Man erzielt also in kurzer Zeit ein Ganzkörper Workout, das Functional Fitness.

Warum Squash, Tennis oder eine andere Art der Bewegung? 

Aus meiner Erfahrung als ehemalige Fitnessstudiobetreiberin und Coach weiß ich, dass häufig die Motivation fehlt, regelmäßig und diszipliniert ins Fitness Studio zu gehen. Häufig werden Übungen an den vielfältigen Geräten, deren Wiederholungen oder auch die Crosstrainer, als langweilig empfunden und schon bald schwindet die Lust an der Bewegung. Der Besuch im Studio sollte aber  Spaß machen und motivieren. Was kann man also tun, wenn man sich dennoch bewegen möchte.

Mal etwas Neues ausprobieren – Squash vielleicht? Oder Badminton oder Tennis. Gerade bei diesen Sportarten hat man Kontakt zu anderen, denn man muss zu zweit spielen. Dadurch hat man gleich die soziale Komponente berücksichtigt; die fehlt auch einigen beim Studiobesuch. Natürlich darf nach dem Squash oder Tennis, etc. die Entspannung nicht fehlen; sei es bei einem Saunabesuch oder beim Bierchen an der Theke. Diese Aktivitäten nach der Bewegung decken sich wieder mit dem Studiobesuch.

Fazit

Jede Art von Sport ist letztendlich Fitness. Regelmäßige Bewegung ist gut, fördert den Ausgleich, macht den Kopf frei, entspannt und verbrennt zudem Fett.

Es lohnt sich also die Sportschuhe zu schnüren und den Schläger zu schwingen.

Wer Lust auf eine Squash-Schnupperstunde hat, kontaktiert mich und wir vereinbaren einen Termin.

Squash in Hamburg

Und für die Sportanlagenbetreiber unter meinen Lesern: auch für euch kann diese Kombination von Squash als Functional Fitness gewinnbringend sein.

Das Squash Center, in dem ich trainiere, startet ab Oktober Ladies Abnehmkurse. Im Fokus; Squash in Kombination mit gesunder Ernährung. Bei Interesse dazu gerne Kontakt aufnehmen.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Spielen und vielleicht sehen wir uns bald!

Eure Nadine Klenke

Nadine Klenke

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