Soft Skills – der Schlüssel zum Erfolg!

Nadine Klenke —  2. April 2014

Soft Skills sind die weichen Faktoren, die letztendlich viel entscheidender in der Dienstleistung sind als das Fachwissen unserer Mitarbeiter.  Sie beschreiben das Potential von Menschen, mit sich und mit den Handlungs- und Verhaltensweisen der Mitmenschen umzugehen. Bekannter ist die Fähigkeit unter dem Begriff „Soziale Kompetenz“. Eigene emotionale Fähigkeiten sowie die eigenen Stärken und Schwächen sind allerdings selten auf einem Abschluss- oder Prüfungszeugnis vermerkt. Unsere Mitarbeiter müssen im Arbeitsleben Taten statt Noten sprechen lassen und das kann man nur in einer engen Zusammenarbeit herausfinden.

Wir haben alle schon die Erfahrung gemacht, dass sich zukünftige Mitarbeiter in ihrem Bewerbungsgespräch nur von der guten Seite zeigen. Das ist auch völlig verständlich, denn jeder möchte sich bestmöglich verkaufen. Umso wichtiger ist es dann, die Soft Skills im Alltag weiter herauszufinden, diese zu stärken und zu fördern.

Das Salz in der Suppe

In der Wirtschaft wird immer stärker Wert auf die Soft Skills gelegt, also Eigenschaften, welche die persönliche Reife widerspiegeln. Daher sind fehlende Fachkenntnisse seltener der Grund einen Kandidaten nicht einzustellen, als minder ausgeprägte Soft Skills. In der Fitnessbranche erlebe ich jedoch immer wieder, dass die Fachkenntnisse höher bewertet werden. Doch gerade in unserer Branche sind Fähigkeiten wie beispielsweise Teamorientierung entscheidend.

Die wichtigsten Faktoren für eine Einstellung sollten meiner Meinung nach Eigeninitiative, Teamfähigkeit und Kommunikationsgabe sein.

Doch nicht nur eure Mitarbeiter sollten sich ihrer Soft Skills bewusst sein, sondern auch ihr als „Chef“.

Selbstanalyse – für jeden von uns sinnvoll

Für die meisten von uns ist es schwer, seine „weiche“ Seite ins rechte Licht zu rücken. Das Statement „Ich bin teamfähig, flexibel, belastbar“ ist schnell gesagt oder geschrieben. Die Umsetzung in der Praxis kann anders und für manchen enttäuschend sein. Denn der Umgang mit Mitmenschen ist nie ohne Konflikte und birgt immer Situationen, in denen man sich neu zurechtfinden muss.

Eine Selbstanalyse hilft jedem von uns, um seine Stärken und Schwächen zu erkennen. Diese Erkenntnis hilft nicht nur im Berufsleben, auch im privaten Bereich ist es mitunter hilfreich sich zu positionieren. Nur wer seine Stärken und Schwächen kennt, kann Fragen zur Selbsteinschätzung souverän beantworten und macht dadurch einen selbstsicheren Eindruck. Dazu ein Tipp: Schwächen sollten immer vorsichtig aber ehrlich kommuniziert werden.

Karriere Coachs und Personaler empfehlen, niemals den Schwerpunkt auf „passende“ klassische Persönlichkeitsmerkmale zu legen, sondern hinter die Kulissen zu schauen und zu hinterfragen, was zeichnet diesen Bewerber ganz persönlich aus. Klassische Aussagen wie beispielsweise: „Ich bin immer pünktlich und zuverlässig!“ können hinterfragt werden. „Es steht ein Grillabend mit Freunden ein, vorher muss noch eingekauft werden und gemeinsame Vorbereitungen warten. Wie viel Zeit planen Sie dafür ein?“ – das könnte eine Art des Hinterfragens der Aussage „Ich bin immer pünktlich“ sein.

Beweisen statt behaupten

Behaupten lässt sich viel, beweisen wenig, wenn man sich nur auf einer Seite beschreiben oder in einer halben Stunde vorstellen soll, ob es nun in einem Vorstellungsgespräch oder in einem Finanzierungsgespräch bei der Bank ist.

Soft Skills zeigen sich durch Aktivitäten.

Teamgeist, Einsatzbereitschaft und soziale Kompetenz lassen sich durch ehrenamtliche Tätigkeiten in Sportvereinen oder Verbänden zeigen und auch ausbauen. Der Beweis für Führungsstärke kann durch einen Vorsitz in Ausschüssen und Organisationen sein.

Zweifel zerstreuen

Empfehlungsschreiben und andere Referenzen können Zweifel zerstreuen. Das können auch Bewertungen aus dem familiären Umfeld sein, wie zum Beispiel die Pflege von Elternteilen oder jüngeren Geschwistern. Wichtig ist es, in jeder Art von Gesprächen ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und eine Authentizität in den Aussagen zu erkennen.

Um also die Aussagen von Bewerbern richtig bewerten zu können ist es wichtig, selber seine eigenen Soft Skills zu kennen und zu wissen, wofür man selber wirklich steht. Dann weiß man, was neben der Expertise wichtig an einem zukünftigen Mitarbeiter für das Unternehmen und das Team ist.

Die wichtigsten 11 Soft Skills von Führungskräften im Überblick

Welche Soft Skills erwartet man von Führungskräften im Alltag? Empathie, Zuverlässigkeit und noch mehr?

Kommunikationsgabe (Kommunikative Kompetenz)

Reden ist Gold, vor allem in Berufen, die Sprache als Handwerkszeug nutzen. Das zeigt die Studie „Anforderungen an Berufseinsteiger im Marketing“, die das Deutsche Institut für Marketing, Köln, erhoben hat: Auf einer Skala von eins („sehr unwichtig“) bis fünf („sehr wichtig“) erreicht Kommunikationsfähigkeit mit 4,77 den zweithöchsten Wert. Kommunikation hilft einen Konsens herzustellen und Verständnis für die eigenen Ziele und Wünsche.

Selbstbewusstsein

Sich selber bewusst wahrnehmen und die eigenen Stärken und Schwächen kennen. Das bedeutet wirkliches Selbstbewusstsein und hilft uns im Alltag mit Mitmenschen gemeinsam arbeiten zu können, zu lenken und Mitarbeiter zu fördern.

Einfühlungsvermögen

Empathie hilft sehr, wenn wir Mitarbeiter von Visionen und Ideen überzeugen wollen und sie motivieren wollen.

Teamfähigkeit

Teamfähig zu sein bedeutet unter anderem, seine Rolle im Team zu erkennen und sich entsprechend der an diese geknüpften Erwartungen zu verhalten. Der respektvolle Umgang miteinander ist die oberste Priorität.

Kritikfähigkeit

Nur wer offen für Kritik ist und bereit ist Fehler einzugestehen, wirkt auf andere Menschen vertrauensvoll. Wer gibt schon gerne einen Fehler zu? Wer sich jedoch offen für Kritik zeigt, ist in der Lage sich permanent weiterzuentwickeln.

Analytische Kompetenz

Wer seine analytischen Fähigkeiten trainiert ist in der Lage schneller Situationen einschätzen zu können. Dieses ist von unschätzbarem Wert, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und schnell Entscheidungen treffen zu müssen, mit denen eine Vielzahl der Mitarbeiter zufrieden sein sollte.

Vertrauenswürdigkeit

Mitarbeiter haben das Bedürfnis, sich nicht nur in schwierigen Situationen auf einen Vorgesetzten verlassen zu können. Als Vorgesetzter ist man immer im Fokus und immer auch ein Ort, an den Probleme getragen werden und die Erwartung, dass diese gelöst werden. Wenn man sich dessen bewusst ist, lassen sich einige Situationen besser angehen.

Selbstdisziplin & Selbstbeherrschung

Sich selber beherrschen, auch in schwierigen oder stressigen Situationen – eine Kunst! Wer sich nicht selber beherrschen kann bleibt immer ein Knecht. Nur wer sich im Griff hat, kann Mitarbeiter und Mitmenschen überzeugen.

Neugierde

Kreativität lebt von Neugierde. Diese sollte in ungebremstem Maße vorhanden sein. Jeden Tag die Lust auf die Entdeckung neuer Dinge ist hilfreich und sorgt dafür, dass Stillstand nicht eintritt.

Konfliktfähigkeit

Andere Auffassungen akzeptieren können, auch das ist nicht immer leicht. Nur wer das beherrscht und in der Lage ist sich offen seinen Mitmenschen und Mitarbeitern zeigt und sich mit ihnen auseinandersetzt kann erfolgreich führen.

Durchsetzungsvermögen

Überzeugen anstelle von zerreden oder gar zu zwingen. Durchsetzungsvermögen bedeutet sich „angemessen“ für eine Sache einzusetzen und diese Entscheidung den Mitarbeitern zu vermitteln. Druck erzeugt negatives Verhalten und hat somit wenig mit Durchsetzungsvermögen zu tun.

NK – Coaching zum Thema Personalführung

Wer seine Personalführung und seine Personaleinsatz langfristig anhand seiner Mitarbeiter ausrichten möchte, kann sich gerne mit dem Programm von NK – Nadine Klenke unterstützen lassen. Mein Angebot an euch: Das Soft Skills Programm wird  individuell auf die Situation und Bedürfnisse in eurem Unternehmen zugeschnitten. Ich arbeite mit konkreten Fällen und Beispielen, die sich in eurem Studio im Alltag abspielen. Ich trainiere euer Team dort, wo es euch gemeinsam weiter bringt.

Die Wirkung und der Erfolg des NK – Programms kann von euch gemessen und erfasst werden.

Ich sorge dafür, das meine Interventionen eine nachhaltige Wirkung erzielen. Die alltäglich Praxis wird spürbar verändert.

NK – Nadine Klenke bietet drei Varianten des Coaching für eure Personalführung.

1.    Führungscoaching

Ziel: Ihr als Führungskräfte seid in der Lage, die menschlichen Herausforderungen optimal zu bewältigen und eure Mitarbeiter gut zu coachen.

Themen: Der Chef als Coach der Mitarbeiter, Umgang mit Konfliktsituationen, Förderung der Mitarbeiter (konstruktive Kritik, Ziele setzen, Empowerment), Veränderungen gestalten.

2.    Kundenorientierungscoaching

Ziel: Die Mitarbeiter denken und handeln kundenorientiert, sie leben den Dienstleistungsgedanken und sie können die Werkzeuge der professionellen Kommunikation handhaben.

Themen: Positive Kommunikation, Umgang mit schwierigen Situationen, auf unterschiedliche Kunden optimal eingehen.

3.    Team Development

Ziel: Die Mitarbeiter arbeiten im Team effizient zusammen, ihr spezifisches Potenzial wird optimal genutzt.

Inhalte: Stärken der Teammitglieder nutzen, Feedback-Kultur aufbauen, Konflikte kreativ lösen, Teamarbeits-Werkzeuge einsetzen, Wissen teilen, Kommunikation und Verständnis optimieren.

Ich freue mich auf Anfragen zu diesem Thema und beweise gerne die Stärken von NK – Nadine Klenke.

Eure Nadine Klenke

Nadine Klenke

Posts