Fitness Trainer B-Lizenz – die Basisausbildung für die Fitnessbranche

Nadine Klenke —  16. September 2013

Wie wichtig ist eine Trainerausbildung, wenn man in der Fitnessbranche erfolgreich sein möchte? Viele Jahre wurde eine Basisausbildung als ‚nice to have’, aber nicht als notwendig angesehen. Das liegt zum einem an der Historie der Fitnessbranche und zum anderen an den Kosten für eine Basisausbildung. Im Folgenden gucken wir uns die Zusammenhänge etwas genauer an.

Die Fitness-Studio Historie

Fitnessstudios entstanden, als begeisterte Bodybuilder ihren Sport mit jedem anderen teilen wollten.  In den 80-ziger und 90-ziger Jahre konnte man durch den Fitness Boom, der seine Ursprünge in den USA fand, eine Menge Geld verdienen. Dieses war, trotz fehlender Trainer Ausbildung oder unternehmerischer Kenntnisse möglich. Der klassische Bodybuilder gab sein Wissen weiter; leider nicht immer mit dem nötigen Gesundheitsbewusstsein. Kunden und damit das Geld kamen von alleine.

Doch die Zeiten änderten sich und der Kunde forderte mehr Wissen und Qualität. Entstehende Institute versuchten über erste Kurse, das wichtige Basiswissen zu vermitteln. Sie gestalteten die erste Trainer B-Lizenz (Verlinken).

Trainer B-Lizenz  – was ist das? 

Die Fitness Trainer B-Lizenz ist eine theoretische Basisausbildung, die sich mit den Grundlagen der Anatomie und Sportmedizin beschäftigt. Weitere Themenfelder sind die Gerätekunde und Sporttheorie. Vorwissen ist keine Voraussetzung, um den Kurs zu absolvieren. Die genauen Lehrgangsinhalte könnt ihr hier auf meiner Homepage nachlesen, den ich ab dem 19.10.2013 in der Zusammenarbeit mit der DAA unterrichten werde. Mittlerweile sind die Inhalte der Fitness Trainer B- Lizenz von der Industrie- und Handelskammer (IHK) vorgegeben. Über die Jahre sind viele Anbieter auf den Markt gekommen, sodass jeder Interessierte an einer Trainerausbildung unter vielen Anbietern wählen und für sich das passende Schulungsmodul auswählen kann.

In der Situation finden sich erste Haken, denn die Fitness Trainer B-Lizenz ist eine private Ausbildung. Das heißt, der Teilnehmer muss die Kosten selbst tragen. Die meisten Fitnesstrainer sind Freiberufler und somit  werden die Ausbildungskosten selten von einem Arbeitgeber oder einem Studioinhaber / Studioinhaber nicht übernommen. Viele Studiobetreiber, besonders Fitness Studio Ketten, bestehen aber auf eine Trainer B-Lizenz bevor sie ein Trainer eingestellt wird.

Trainer B-Lizenz – worauf muss ich achten?

Jeder, der in einem Fitness Studio seine berufliche Zukunft sieht oder im Fitnessbereich arbeiten möchte, hat mit  Menschen zu tun, die sich körperlich ent- und weiterentwickeln möchten. Gerade hier ist der verantwortungsbewusste Umgang erste Priorität und eine Ausbildung empfehlenswert. Oder würdet ihr zu einem Zahnarzt ohne Ausbildung gehen? Qualität und Vertrauen sind auch hier wieder ein wichtiges Thema. Die Fitness Trainer B-Lizenz ist als Basisausbildung ein erster richtiger Einstieg.

Trotzdem ist die Fitness Trainer B-Lizenz nur eine Basisausbildung. Ob ihr nach der Ausbildung ein guter oder weniger guter Trainer werdet, hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Soziale Kompetenz und die Lust mit Menschen zu arbeiten sind nur zwei der Faktoren. Kommen alle Faktoren zusammen, werden erfüllt, ihr habt Spaß an der Arbeit als Trainer, dann könnt ihr ein guter und angesehener Trainer werden.

Ihr habt jetzt Lust auf eine Fitness Trainer B-Lizenz bekommen oder ihr habt Mitarbeiter in eurem Studio, die sich über die Lizenz weiterbilden können?

Sprecht mich gerne an, wir organisieren die richtige Ausbildung in eurer Nähe.

Eure Nadine Klenke

Nadine Klenke

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